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Milchpur Magazin

Alles optimal für die Milchkuh

OptiKuh setzt genau dort an. Es greift die aktuellen Zukunftsfragen in der Milchviehhaltung auf und erforscht gemeinsam mit 15 Kooperationspartnern die Zusammenhänge zwischen Zucht, Fütterung und Management mit dem Ziel, die Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Ziel der Rinderzucht ist, die Möglichkeiten zur Zucht von Kühen mit robustem Stoffwechsel und guter Futteraufnahme unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit zu untersuchen und die Ergebnisse in die Praxis umzusetzen. Dabei wird im Projekt eine umfassende, rasseübergreifende Datenbasis aller 12 Versuchseinrichtungen in Deutschland geschaffen und mit modernen genomischen Zuchtmethoden genutzt. Dies ist ein entscheidender und erfolgversprechender Schritt, um die Milchviehzucht und -haltung hinsichtlich Tierwohl, Effizienz und Nachhaltigkeit noch weiter voranzubringen. Die deutschen Rinderzuchtverbände sind gebündelt über den Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) im Projekt beteiligt und bringen neben der inhaltlichen Beteiligung auch finanzielle Beiträge in das Projekt ein. Der FBF ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden in der Tierzucht und Besamung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dem Ziel der gemeinsamen, praxisnahen Forschung beteiligt sich der FBF an weitreichenden Verbundprojekten und vergibt zum anderen eigene Forschungsaufträge. Das Projekt optiKuh hat eine Laufzeit von mehr als drei Jahren und wird mit insgesamt 2,55 Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Der parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Peter Bleser hat das Verbundprojekt mit Übergabe der Förderbescheide am 19.03.2015 in Berlin offiziell gestartet.

 

© ADR

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