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Milchpur Magazin

Merkblatt zur Klauengesundheit

Die wichtigsten und häufigsten Klauenerkrankungen lassen sich nach der Art ihrer Entstehung grob in zwei Gruppen einteilen, der primär nichtinfektösen des „Rehe“-Komplexes und der primär infektiösen des „Fäule“-Komplexes. Zu Beginn jeder dieser Erkrankungen steht eine minderwertige Verhornung der äußeren Klauen/Hautschichten, ausgelöst durch endogene (Stoffwechselerkrankungen, Kalbung) und exogene Faktoren (exzessives Stehen, schlechte Lauf- und Liegeflächen). Zudem wirken auf das Horn erheblich zersetzende chemische Einflüsse (Ammoniak, H2S, Feuchtigkeit), wie sie gerade in der Gülle austreten.

Proteolytische Bakterien, die ebenfalls in der Gülle zu finden sind, unterstützen das Zerstörungswerk in den oberen Schichten der Klaue/Haut. Weitere zeitgleich eindringende Bakterien lösen dann eine Entzündung aus, wenn sie die Lederhaut erreicht haben; das Sohlengeschwür oder die Mortellaro’sche Erkrankung ist manifest.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat zusammen mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) das „Niedersächsische Merkblatt zur Klauengesundheit“ herausgegeben. Darin werden auf 13 Seiten detailliert die verschiedenen Krankheitsbilder der Klauenerkrankungen beschrieben und mit Fotos dargestellt. Zudem werden in der Publikation auch Tipps zur Prophylaxe und Behandlung gegeben.

© LWK Niedersachsen

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