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Milchpur Magazin

Milchproben werden jetzt täglich geholt

Nach den ersten vier Wochen lässt sich sagen, dass die Verdopplung der Fahrten erfolgreich gestartet ist und bisher planmäßig verläuft. Mit dieser Umstellung der Logistik reagiert der Milchprüfring unter anderem auf die wachsenden Ansprüche in Bezug auf Information und Unterstützung des Betriebsmanagements bei den Milcherzeugern. Es werden bereits mehr als 90 % der Anlieferungen ohnehin ständig beprobt. Bei über der Hälfte der bayerischen Milcherzeuger wird diese gezogene Probe auch auf Inhaltsstoffe untersucht, da diese Zusatzuntersuchung äußerst kostengünstig angeboten werden kann. Die betreffenden Landwirte wünschen sich im gleichen Zug natürlich auch eine entsprechende zeitnahe Bereitstellung der Untersuchungsergebnisse.

Ebenso hat auch das LKV den Wunsch geäußert, dass die Proben vor Ort in den Sammelstellen häufiger erfasst werden, damit die Zeiten zwischen den Probemelken im Rahmen der Milchleistungsprüfung und der Zwischenberichterstellung verkürzt werden können. Im Zuge der Logistikumstellung werden nun auch die MLP-Proben von den LKV-Sammelstellen wochentags täglich abgeholt.

Nebenbei vereinfacht diese tägliche Abholung aber auch Vorgänge wie die Mitgabe von Betriebsproben zur Untersuchung ins Labor nach Wolnzach und beschleunigt damit die Reaktionszeiten.

Voraussetzungen für die Umstellung

Möglich war diese Verdopplung der Abholtermine nur mit der Einstellung von zusätzlichen Fahrern, einer Umstrukturierung des Fuhrparks sowie einer Neuplanung der Routen in ganz Bayern. Nach den erfolgten Neueinstellungen lenken nun insgesamt 34 Fahrer die MPR-Flotte, welche im Vergleich zu früher vielfältiger geworden ist: 9 der 13 Fahrzeuge sind sog. Sprinter (3,5 bzw. 4,6 t); außerdem ist nun ein Sattelauflieger im Einsatz, welcher die in der ganzen Nordhälfte Bayerns gesammelten Proben übernimmt und ins Labor verbringt. Alle neuen Fahrzeuge sind wie bisher auch mit Kühlkoffer und laufender Temperaturaufzeichnung ausgerüstet. Die Umstellung auf die neuen Fahrzeuggrößen ergab sich auch aus der durchgeführten Tourenoptimierung. Trotz Verdopplung der Abholtermine beträgt die Zahl der gefahrenen Kilometer nur das 1,5-fache im Vergleich zu früher. Zudem sind die überwiegend eingesetzten Sprinter von der Maut befreit und dürfen schneller fahren.

Erwartungen an die Umstellung

Der Milchprüfring erwartet, dass durch die tägliche Abholung das Alter der Proben zum Zeitpunkt der Untersuchung deutlich gesenkt wird, da diese jetzt generell zeitnah ins Labor kommen und die Analysenergebnisse entsprechend schneller den Milcherzeugern bereitgestellt werden können. Laborintern geht man ebenfalls von positiven Auswirkungen der Umstellung aus, da man sich einen kontinuierlicheren Probeneingang erwartet und Arbeitsspitzen vermieden werden sollen.

 

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 Quelle: MPR

 

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