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Milchpur Magazin

Trächtigkeitsuntersuchung ganz einfach!

Seit Oktober 2014 können Landwirte beim MPR ihre Kühe über die Milch auf Trächtigkeit untersuchen lassen und das schon ab dem 28. Tag nach der Besamung. Nutzen Sie unseren PAG-Test zur einfachen Trächtigkeitsuntersuchung Ihrer Kühe! Bestellen Sie noch heute Ihr 10er Test-Set ganz einfach über unser Bestellformular.

Bitte füllen Sie das Bestellformular aus und senden es entweder per E-Mail, Fax oder über Postversand an den MPR. Ihre Bestellung wird umgehend bearbeitet.

Unseren Flyer mit Erklärungen zur Probenahme, etc. finden Sie unter

Diesen Flyer erhalten Sie auch mit der Bestellung Ihres Test-Sets.

Weiterhin können Sie hier den Probenbegleitschein nochmal ausdrucken lassen, wenn sie die Proben nicht gesammelt verschicken (ein Exemplar liegt der Bestellung bereits bei)

Weitere Informationen zum PAG-Test

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Letzte Kalbung muss vor mindestens 60 Tagen erfolgt sein.
  • Besamung muss vor mindestens 28 Tagen erfolgt sein.
  So einfach ist eine sichere Probenahme:
Barcode abziehen
1. Abreiß-Barcode vom erhaltenen Probenröhrchen ziehen und auf den Probenbegleitschein kleben. Tierbezeichnung der betreffenden Kuh auf dem Begleitschein notieren, sowie Probenahme-, Besamungs- und letztes Kalbungsdatum.
   
FotoProbenvorbereitung-Kuh-
2. Saubere Handschuhe tragen und Euter reinigen (mit Einmaltücher, ggfs. desinfizieren)
   
Vormelken
3. Vorgemelk verwerfen
   
Probeziehung
4. Den Stöpsel vorsichtig öffnen und dabei nur an der Außenseite anfassen. Die im Probengefäß enthaltene Flüssigkeit (Konservierungsmittel) darf nicht auslaufen bzw. verschüttet werden.
   
Probeflaschevoll
5. Zur Probenahme das Probenröhrchen schräg halten, damit keine Schmutzpartikel hineinfallen können. Mit Milch aus einer Zitze bis zur Oberkante des Strichcodes befüllen und den Stöpsel aufdrücken bis er ganz einrastet. Verunreinigte Proben sind zur Untersuchung nicht geeignet!
   
Kühlschrank
6. Die Proben müssen bis zum Versand im Kühlschrank gelagert werden, um die Qualität der Milch nicht zu beeinträchtigen.
   
Probebegleitschein
7. Probenröhrchen in das gelieferte Kuvert legen (kann wiederverwendet werden). Vollständig ausgefüllten Begleitschein so einlegen, dass die Adresse des MPR im Fenster sichtbar ist. Kuvert zukleben, frankieren und mit der Post zurück senden.
   
Rücksendung
8. Sollten nicht alle Röhrchen auf einmal verschickt werden, sollte der Begleitschein vorher kopiert werden.
   
8-Ergebnismitteilung
9. Das Ergebnis wird auf der Homepage www.mpr-bayern.de im MPR-Kundenbereich unter Mitteilungen bereitgestellt, falls ein LOGIN
auf der MPR-Homepage besteht. In diesem Fall erhalten Sie unmittelbar eine E–Mail, sobald neue Ergebnisse vorhanden sind.
Alternativ erfolgt die Ergebnismitteilung mit der Post.

Dieser Service kostet pro Probe (inkl. Untersuchung und Ergebnismitteilung) 6,50 Euro zzgl. 19 % MwSt. Um den Ablauf für Sie möglichst einfach zu halten, bezahlen Sie den Gesamtbetrag von 65,00 Euro (zzgl. 19 % MwSt.) für 10 Probenröhrchen  in einem Betrag - unabhängig davon, wann die Proben eingeschickt werden.

Sie haben weitere Fragen?

Bitte wenden Sie sich an den Milchprüfring Bayern e.V.
Tel.: +49 8442 9599-215
Fax.: +498442 9599-5217
E-Mail: pag-test@mpr-bayern.de

 

Hintergrundinformationen

Nachweis von spezifischen Proteinen
Der PAG-Test aus Milch ist ein Labortest (ELISA) zum Nachweis von Glykoproteinen (Pregnancy-Associated Glycoprotein = PAG) in Kuh- und Ziegenmilch.
PAG werden ausschließlich während einer Trächtigkeit gebildet.

Drei mögliche Test-Ergebnisse
Die Ergebnisse des Tests teilen wir Ihnen als „PAG-positiv“, „PAG-negativ“ und „unsicher“ mit. Bei „unsicheren“ Ergebnissen sollte mit einer erneuten Probe zu einem späteren Zeitpunkt der Trächtigkeitsstatus bestätigt werden.

Zuverlässigkeit des Tests
Der PAG-Test aus Milch weist unter Einhaltung der üblichen qualitätssichernden Maßnahmen eine sehr hohe Zuverlässigkeit auf. Eventuelle Abweichungen vom tatsächlichen Trächtigkeitsstatus der Kuh können durch die Probenqualität oder kurzfristige Einflüsse (z. B. Verwerfen) begründet sein.

Ihre Vorteile:

  • Einfache Probenahme, kein Aufwand für Fixieren, keine Blutprobenahme erforderlich.
  • Nachweisgenauigkeit vergleichbar mit Palpation/ Ultraschall.
  • Frühzeitiges Erkennen von Trächtigkeiten und Aborten, dadurch kürzere Zwischenkalbezeiten. 
  • LKV-Mitglieder außerhalb der MLP- Termine

Voraussichtlich ab Mai wird es möglich sein, Untersuchungen mit dem PAG-Test aus Milch über das LKV Bayern unabhängig vom LKV-Probemelken zu beauftragen. Der LOP stellt interessierten Landwirten dafür ebenfalls Proberöhrchen zur Verfügung, welche auf dem Postweg zusammen mit dem Untersuchungsantrag an den Milchprüfring geschickt werden. Die Mitteilung der Ergebnisse erfolgt dann so wie beim Probemelken durch das LKV Bayern.

Veröffentlichungen in der Fachpresse:

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