Subnavigation

Suche auf der Website:

Milchpur Magazin

Gefährdete Nutztierrassen des Jahres 2016

Die GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.) bestimmt jedes Jahr "Gefährdete Rassen" um auf die akute Bedrohung der landwirtschaftlichen Vieltfalt aufmerksam zu machen. 2016 stehen drei Rinderrassen im Mittelpunkt, das Original Braunvieh aus den Alpen, dem Glanrind aus dem Mittelgebirge und das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind aus dem Tiefland und dem Küstengebiet. Diese Rinderrassen sind an ihre jeweilige Region gut angepasst und dort auch kulturell verwurzelt.

  • Die besondere Anpassung des Original Braunviehs an die steilen und steinigen Grünlandstandorte in den Alpen macht diese Rasse so außergewöhnlich - der Gesamtbestand des Original Braunviehs in Bayern und Baden-Württemberg umfasst derzeit 569 Kühe und 23 Bullen, damit wird die Rasse in der Roten Liste der GEH als „stark gefährdet“ eingestuft.
  • Das Glanrind ist in den Mittelgebirgen zu Hause und nutzt dort die kräuterreichen Weiden. Der Bestand umfasst derzeit 826 weibliche und 106 männliche Tiere und wir damit in der Roten Liste der GEH als „stark gefährdet“ eingestuft.
  • An die Bedingungen im Tiefland und der Küstenregion bestens angepasst ist das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind. Mit 2.730 Tieren wird diese Rinderrasse aktuell in der Kategorie „gefährdet“ auf der Roten Liste der GEH geführt.  

Die GEH ernennt seit 32 Jahren alljährlich die „Gefährdete Rasse“ und macht damit deutlich, dass neben den Wildtieren und Wildpflanzen auch in der Landwirtschaft der Verlust der Vielfalt eingezogen ist. Vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Diskussionen um Klimaveränderungen und Verlust der Biodiversität darf keine weitere Nutztierrasse mehr verloren gehen. 

Auf der Homepage der GEH www.g-e-h.de/geh/index.php/gefaehrdete-nutztierrasse-des-jahres stehen genauere Rassebeschreibungen und Fotos zur Verfügung. 

Bild- und Textquelle: GEH

PC Version
Mobile Version
Der Milchprüfring Bayern e.V. verwendet Cookies, um die bestmögliche Funktionalität anzubieten. Mit ihrer Hilfe können wir Komfort und Qualität unseres Services verbessern. Durch die Nutzung der Milchprüfring Bayern Homepage erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Infos