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Milchpur Magazin

Heu in der Kalbinnenaufzucht

Im ersten Jahr der Jungviehaufzucht muss generell auf eine gute Heuqualität (> 6 Mj NEL) geachtet werden. Eine Kraftfutterzulage ist empfehlenswert, insbesondere, um die Eiweißversorgung sicherzustellen. Nach der Tränkephase sollte die Ration mindesten 15 % Rohprotein beinhalten – Heu hat oft nur zwischen 10 und 14 % Rohprotein. Ein Kraftfutter mit 18 % Rohprotein ist also angebracht.

Ab dem zweiten Lebensjahr sollte die Energiedichte der Gesamtration bei 5,2 bis 5,5 Mj NEL/kg T liegen. Ein Rohproteingehalt von 12 % reicht aus. Heu ist als alleiniges Futter meist ausreichend, solange es diese Kriterien erfüllt. Eine Weideration oder Grassilage kann mit überständigem Heu ergänzt werden. Bei einer reinen Heuration ist es wichtig, die Betakarotinversorgung (Vitamin A) mit einem geeigneten Mineralfutter zu ergänzen. Mit einer konsequenten Heufütterung entwickeln die Tiere ein großes Pansenvolumen, das zu einem hohen Futteraufnahmevermögen führt.

Quelle: Bioland, Martin Weiß (nach Steinwidder und Wurm)

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