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Milchpur Magazin

Vernachlässigbares BSE-Risiko

Bisher wurde Deutschland als Land mit kontrolliertem BSE-Risiko gelistet (Entscheidung 2007/453/EG). Das entspricht der mittleren der drei Kategorien der Entscheidung. Die Änderungen müssen noch im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden. Die neue Einstufung könnte zu Erleichterungen bei Verhandlungen zum Export deutscher Genetik beitragen, da in einigen Drittländern dieses Thema von hoher Bedeutung ist, was sich in Anforderungen in Zertifikatsentwürfen wiederspiegelt. In den vergangenen Jahren wurden entsprechende Anträge Deutschlands aufgrund der wenigen atypischen Fälle abgelehnt.

Die deutsche Delegation, die von der Chefveterinärin Dr. Karin Schwabenbauer angeführt wurde, erhielt die entsprechenden Urkunden im Rahmen einer Zeremonie am 26. Mai aus den Händen von Dr. Gideon Brückner, dem Präsidenten der OIE Scientific Commission. Außer in Deutschland gilt das BSE-Risiko nun auch in Spanien, Litauen, Costa-Rica, Mexiko und Namibia als vernachlässigbar. Den Status "frei von KSP" erhielten außerdem Dänemark, Italien, Polen und die Tschechische Republik sowie Neuseeland und Neu-Kaledonien.

Es war das 20. Mal, dass OIE-Mitgliedsländer eine offizielle Anerkennung ihres Tiergesundheitsstatus erhalten konnten. Begonnen hatte es 1996 mit der Maul- und Klauenseuche; inzwischen gibt es den OIE-Status für sechs Tierkrankheiten: MKS, BSE, KSP, die Lungenseuche der Rinder (CBPP), die Afrikanische Pferdepest (AHS) und die Pest der kleinen Wiederkäuer (PPR).

Quelle: ADT Brüssel / ADR

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