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Milchpur Magazin

Schlachtung trächtiger Rinder

Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben – von Landwirten, denen nicht bewusst ist, dass die Tiere trächtig sind, über Erwägungen im Zusammenhang mit Tiergesundheit und Tierschutz bis hin zu wirtschaftlichen Gründen.

Das Gremium der EFSA für Tiergesundheit und Tierschutz bewertete zunächst, ob und wann Föten verschiedener Nutztierarten Schmerzen empfinden. Die Wissenschaftler waren sich einig, dass dies in den ersten zwei Dritteln der Tragezeit nicht der Fall ist, da sich die entsprechenden physischen und neurologischen Strukturen erst im späteren Verlauf der Trächtigkeit entwickeln.

Die Experten nahmen auch eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit vor, dass Föten während des letzten Drittels der Tragezeit Schmerzen empfinden. Sie gelangten zu dem Schluss, dass dies dem wahrscheinlichsten Szenario zufolge aufgrund einer Reihe von Schmerz hemmenden Mechanismen im Körper des Fötus nicht der Fall ist.

In dem Gutachten werden praktische Maßnahmen vorgeschlagen, um die Schlachtzahlen tragender Tiere zu verringern.

Bisher liegen zu diesem Thema nur begrenzt Informationen vor. Das wissenschaftliche Gutachten der EFSA, das auf dem Urteil von Experten beruht, liefert Erkenntnisse, die von Risikomanagern in der ganzen EU genutzt werden können. Letztlich trägt diese Arbeit so zur Verbesserung des Tierschutzes bei.

Dem vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten ging ein entsprechendes Ersuchen von Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Schweden voraus.

Erfahren Sie mehr in unserer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

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