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Milchpur Magazin

Schlachtverbot hochträchtiger Nutztiere

Die Bundesregierung begründet das Gesetz damit, dass durch die Schlachtung eines trächtigen Tieres das ungeborene Kalb nicht automatisch mitbetäubt oder getötet wird, sondern vielmehr an einem Sauerstoffmangel stirbt. Dass der Fötus dabei auch Schmerzen erleidet kann nicht ausgeschlossen werden.

Ausgenommen von dem Schlachtverbot sind Schafe und Ziegen. Das Schlachtverbot gilt außerdem nicht, wenn tierseuchenrechtlich Bestimmungen eine Schlachtung fordern, oder im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation einer Notschlachtung eingewilligt wird. Im Falle einer Notschlachtung muss der Tierarzt eine Bescheinigung aushändigen, die den Grund für die Schlachtung angibt. Diese ist vom Landwirt mindestens drei Jahre aufzubewahren.

Der Milchprüfring Bayern e.V. bietet mit dem PAG-Test aus Milch eine Möglichkeit an, Tiere vor der Schlachtung auf Trächtigkeit untersuchen zu lassen. Unsere aktuellen Flyer können Sie hier ebenfalls ansehen.

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