Praxistipp: Verödung der Hornanlagen

Wie funktioniert ein möglichst schonendes Veröden der Hornanlagen? Was ist dabei zu beachten? Dazu hat die Landesanstalt für Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit Tierärzten des TGD Bayern e.V. ein lehrreiches Video erstellt.  

Unter diesem Link kann das Video angesehen werden.

http://www.lfl.bayern.de/enthornen

Vor allem in Laufställen kann von den Hörnern der Rinder eine Gefahr für Mensch und Tier ausgehen. Das Veröden der Hornanlage ist so schonend und so frühzeitig wie möglich durchzuführen. Dabei erhalten die Kälber ein Schmerzmittel und werden medikamentös ruhig gestellt oder örtlich betäubt.

Für die Praxis bedeutet das: Die Gabe von Schmerz- sowie Beruhigungsmitteln (Sedativa) ist durch den Landwirt möglich. Vom aufnehmenden Markt werden enthornte Tiere gefordert, weil Kälber im Alter über sechs Lebenswochen ausschließlich nur noch bei tierärztlicher Indikation und unter Betäubung (Lokal- oder Allgemeinanästhesie) durch den Tierarzt enthornt werden dürfen.

Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat einen informativen Flyer dazu entwickelt "Schonendes Veröden der Hornanalagen bei Kälbern", welcher detaillierte Anleitungen und Hinweise gibt.

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