Unser Mitarbeiter vor Ort

  • Betriebsbegehungen im Rahmen der VO (EG) 853/2004

Der Milchprüfring Bayern e.V. führt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz Vor-Ort-Kontrollen durch. Hierbei wird überprüft, ob die nach VO (EG) 853/2004 festgelegten Produktionsbedingungen eingehalten sind. Die Ergebnisse werden an die zuständigen Landratsämter/Veterinärämter weitergeleitet. Im Jahr 2015 führten die Außendienstmitarbeiter 1.942 Begehungen durch. Das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gibt Risiko-Kriterien vor, anhand derer die zu kontrollierenden Betriebe ausgewählt werden.

 

  • Kontrollen im Rahmen des Programms "Geprüfte Qualität Bayern" (GQ) und "Qualität und Sicherheit" (Q+S)

Der Milchprüfring Bayern e.V. führt im Rahmen des Programms "Geprüfte Qualität Bayern" des Bayerischen Bauernverbandes sowie von Q+S im Auftrag der QAL GmbH nach Vorgabe der Programmbedingungen Kontrollen durch und leitet die Ergebnisse an die QAL GmbH bzw. an den Fleischprüfring Bayern e.V. weiter.

Diese Kontrollbesuche umfassen:
 1.    die Erläuterung der Kontrolle gegenüber dem Landwirt
 2.    das Durchführen der Kontrolle im Stall
 3.    das gemeinsame Durchgehen der Checkliste
 4.    die Erläuterung der Mängel und die Besprechung von Verbesserungsmöglichkeiten
 5.    das Erstellen des Prüfberichts und dessen Unterschrift durch den Landwirt

Im Jahr 2015 hat der mpr inkl. molkereieigener Qualitätsprogramme 1.998 Begehungen durchgeführt.

 

  • Audits im Rahmen von QM Milch

Diese Audits werden von unserem Tochterunternehmen, der milchZert GmbH durchgeführt. Informationen dazu unter www.milchzert.de

 

  • Ziehung von Selbstvermarkterproben

Auf Wunsch von Selbstvermarktern zieht der Milchprüfring Proben vor Ort, untersucht diese und stellt die Ergebnisse zur Verfügung. Die Anzahl der zu ziehenden Proben wird durch das zuständige Veterinäramt geregelt.

 

  • Ziehen von Handproben

Erfüllt ein Milcherzeugerbetrieb die Anforderungen an Milch in Bezug auf Keimzahl und somatische Zellen gemäß VO (EG) 853/2004 Anh. III, Abschnitt IX, Kap. I (III), in vier aufeinanderfolgenden Monaten nicht, so wird ihm das Inverkehrbringen seiner Milch untersagt. Um das Verkehrsverbot aufzuheben, muss der Milcherzeuger bei der Molkerei, die seine Milch verarbeitet, Antrag auf die Ziehung von Handproben stellen. Die Molkerei leitet den Antrag an den MPR als zuständige Stelle weiter. Erfüllen die Ergebnisse der von einem Außendienstmitarbeiter des Milchprüfrings gezogenen Handproben die Anforderungen, ist der Lieferausschluss wieder aufgehoben. Andernfalls muss der Milcherzeuger einen erneuten Handprobenantrag über seine Molkerei stellen.

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