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Milchpur Magazin

Milchprüfring investiert in Analyse-Geräte

Mit dem Kauf von 12 neuen Geräten beginnt ein weiteres Kapitel in der Zusammenarbeit zwischen dem mpr und dem Gerätehersteller FOSS. Bei der Vertrags-Unterzeichnung unterstrich Milchprüfring-Vorstand Hans Epp die langjähre und gute Partnerschaft, die im Jahr 1974 begann, als über 50 Milkotester für die Labore des Milchprüfrings in Bayern angeschafft wurden. Nach und nach habe man in FOSS-Geräte zur Zellzahlanalytik und zur Keimzahl-
untersuchung investiert. Mit der Praxiserfahrung eines der weltgrößten Routinelabors konnte der mpr immer wieder die Entwicklungsarbeit von FOSS unterstützen und begleiten.

Dr. Christian Baumgartner, Geschäftsführer des Milchprüfrings betonte, dass man als Partner beim Vorantreiben der präzisen Rohmilchanalytik für Hochdurchsatzlabors gemeinsam neue Maßstäbe gesetzt habe. Die Geräte überzeugen vor allem in Bezug auf Langlebigkeit und Produktivität. Mehr als die Hälfte der derzeit in Bayern betriebenen 12 Geräte haben jeweils über 22 Mio. Proben untersucht. Ein Gerät habe sogar über 23 Mio. Proben analysiert: Ein absoluter Weltrekord! Mit dem Kauf der 7. Generation CombiFoss rüstet sich der Milchprüfring erneut für die Zukunft. Durch die neuen Geräte werde der mpr noch schlagkräftiger und kann den Kunden zudem neue Dienstleistungen anbieten. Auf diese Leistungen und Möglichkeiten der CombiFoss 7 ging die Geschäftsführerin von FOSS, Barbara Nichtern, ein. Die Systeme der Generation 7 liefern bis zu 19 Parameter aus einer Probe in nur sechs Sekunden Analysendauer, ein bahnbrechender Fortschritt. Das CombiFoss 7-System besteht aus zwei Analyseeinheiten: dem Milkoscan 7 RM zur Inhaltstoffbestimmung, sowie der Fossomatic 7 zur Bestimmung der somatischen Zellen.

Der MilkoScan 7 RM liefert die Ergebnisse zu Fett-, Eiweiß-, Laktose- und Harnstoffgehalt sowie dem Gefrierpunkt. Hinzu kommt eine breite Palette von weiteren Optionen, wie der Gehalt an freien Fettsäuren, das Fettsäuremuster und ein Ketose-Screening. Die Fossomatic 7 DC ermittelt aus den Milchproben neben der Gesamt-Zellzahl einen sogenannten Zelldifferenzierungs-Index. Bei Einzeltier-Proben hilft dieser Wert sehr, die Eutergesundheit besser einzuschätzen. Aufgrund dessen können früher Maßnahmen ergriffen werden. Damit trägt dieser Index dazu bei, das Tierwohl zu erhöhen und den Antibiotikaeinsatz zu verringern.

Bis zu 600 Proben pro Stunde können mit der CombiFoss 7 untersucht werden – trotz der vielen neuen und zusätzlichen Analysenresultate. Die Produktivität der Rohmilchanalyse im Labor steigert sich dadurch erheblich. 

Die Geräte der neuen Generation werden entsprechend eines Liefer- und Schulungsplans in den nächsten Monaten in Betrieb genommen. Der laufende Untersuchungsbetrieb wird dadurch nicht gestört. Spätestens im Oktober 2017 werden alle neuen Systeme in Volllast arbeiten.

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