Wussten Sie schon...?

Im Jahr 2017 stieg der Anteil von Rind- und Kalbfleisch auf 10 kg pro Person. Der Schweinefleischkonsum ging auf 35,86 kg zurück, dafür stieg der Anteil von Geflügelfleisch auf 12,46 kg pro Person in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland lag beim Fleisch bei 116,7 kg und bei der Milch bei 112,8 kg. Wir sind in diesen Bereichen überversorgt und exportieren die Überschüsse ins Ausland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erntemengen im Überblick bei Weizen, Gerste, Kartoffeln, Äpfel und Birnen. Sehr deutlich wird der Rückgang der Ernte aufgrund der langanhaltenden Trockenheit im Jahr 2018. Bei den Äpfel und Birnen konnte 2018 von einem guten Erntejahr gesprochen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Anteil der Öko-Betriebe ging steigerte sich 2017 auf 11 Prozent mit knapp 30.000 Betrieben. Die Öko-Anbaufläche stieg 2017 auf knapp 1,4 Mio Hektar. Dies ergibt einen Anteil von 8,2 Prozent der Gesamtanbaufläche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Tabellen mit freundlicher Genehmigung des BZL – landwirtschaft.de

 

Kräuterhexen gesucht!

Die Bio-Landwirtin und Tierärztin Theresa Schlittenlacher befragt im Rahmen ihrer Doktorarbeit Landwirte - sowie Menschen aus dem landwirtschaftlichen Umfeld - um traditionelle Rezepte zu sammeln.

Dieses so gesammelte Erfahrungswissen werde dann vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse der pharmazeutischen Biologie, der Nutztierwissenschaften und der Tiermedizin analysiert. Die Untersuchungen sollen zeigen, wie die Inhaltsstoffe der Hausmittel wirken und warum sie tatsächlich helfen. Später werden die Ergebnisse dann als Grundlage für fachliche Weiterentwicklung der Veterinärphytotherapie dienen. Außerdem werde es ein Rezeptbuch geben.

Konkret sucht Theresa Schlittenlacher Landwirte, die selbst mit traditionellen Rezepten arbeiten, also beispielsweise ihre durchfallkranken Kälber mit Fencheltee behandeln. Angesprochen seien außerdem alle, die noch aus Erzählungen über früher verwendete Heilmittel Bescheid wissen.

Wie kann ich teilnehmen?

Melden Sie sich direkt bei Theresa Schlittenlacher, um ein persönliches Gespräch auf Ihrem Betrieb zu vereinbaren. Die Doktorandin will die eingesetzten Rezepturen erfahren und deren Anwendung, also z.B. Dosierung, Applikationsart und -dauer, Häufigkeit der Anwendung und Selbsteinschätzung der Wirkung dokumentieren. Nicht erfasst werden komplementärmedizinische Verfahren wie Homöopathie, Akupunktur oder Ähnliches.

Unterstützt wird Theresa Schlittenlacher vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Innere Medizin und Chirurgie der Wiederkäuer an der Ludwig-Maximilian-Universität München.

 

Theresa Schlittenlacher
Hölderlinstr. 1, 89358 Kammeltal
Mail: theresa.schlittenlacher@fibl.org
Tel.: 08225/3330
Mobil: 0174/7593213

mpr-Statistiken 2018: Wohin geht der Trend?

Jedes Jahr werten wir beim Milchprüfring Bayern e.V. umfassende Daten aus, um Ihnen einen Überblick zu geben, wie sich die z.B. die Zellzahlen in den einzelnen Regierungsbezirken verändert haben. Diese Statistiken stellen wir Ihnen jährlich in unserer Infothek zur Verfügung, so dass Sie sich jederzeit informieren können. Falls Sie spezielle Auswertungen benötigen, können Sie uns über unter Kontaktformular direkt kontaktieren.

Aktuell bieten wir für das Jahr 2018:

  • Fett-; Eiweiß-; Gefrierpunkt-Auswertung für den Gesamt-mpr (inkl. Ausland)/Deutschland/Deutschland ohne Bayern/Österreich/Tschechien/Polen/Bayern/Regierungsbezirke
  • Güte- Bezahlklassen-Auswertung
  • Hemmstoffabzüge absolut und in %
  • Milcherzeuger
  • Zellauswertung für den Gesamt-mpr (inkl. Ausland)/Deutschland/Deutschland ohne Bayern/Österreich/Tschechien/Polen/Bayern/Regierungsbezirke

Die Jahresauswertungen gehen bis in Jahr 2010 zurück, so dass umfangreiche Vergleiche möglich sind. Weiterhin finden Sie in unserer Infothek Informationsmaterialen, Broschüren, Flyer und Veröffentlichungen.

Aktuelle Auswertungen zum jeweiligen Monat finden Sie unter Monatsstatistik - Jahresfortschreibung.

Bayerische Milchkönigin gesucht!

Am 7. Mai 2019 ist für die amtierenden Milchhoheiten Sonja Wagner und Melanie Maier der Zeitpunkt gekommen, ihre Kronen weiterzugeben. Ab sofort können sich Interessentinnen, die aus Bayern kommen und zwischen 18 und 25 Jahre sind, bis zum 24. März 2019 beim Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. bewerben.

„Es war für mich in den letzten beiden Jahre eine große Ehre, sich für die Belange der Bayerischen Milchwirtschaft in ganz Deutschland einzusetzen. Besondere Highlights waren der Besuch des Europäischen Parlaments mit Melanie und nicht zu vergessen der tolle Auftritt Bayerns auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin“, schwärmt Sonja Wagner. „Es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Eine Bewerbung lohnt sich.“

Die Amtszeit der Bayerischen Milchkönigin und Bayerischen Milchprinzessin dauert insgesamt zwei Jahre. In dieser Zeit vertreten beide Milchhoheiten als Botschafterin die Bayerische Milchwirtschaft auf vielzähligen Veranstaltungen im ganzen Freistaat, aber auch deutschlandweit. Die Einsätze sind vielfältig und abwechslungsreich: von Messen, über Events wie das Landtag-Sommerfest oder die Bauernmarktmeile in München und Nürnberg sowie Schulbesuche bis hin zu Tierschauen der Rinderzuchtverbände.

Voraussetzung für die Bewerbung ist vor allem die Begeisterung für bayerische Milchprodukte. Themen aus der Land- und Milchwirtschaft sollen den zukünftigen Botschafterinnen ebenso vertraut sein als auch Erfahrungen in einer Molkerei oder einem Milchviehbetrieb. Eine positive Ausstrahlung, Kontakt- und Kommunikationsfreude aber auch der sichere Umgang mit den neuen Kommunikationsmitteln sind von Vorteil. Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 24. März 2019 beim Verband der Milcherzeuger e.V. per Post (Max-Joseph-Straße 9, 80333 München) oder per E-Mail (rainer.falk@milcherzeugerverband-bayern.de) eingereicht werden. Die eingegangenen Unterlagen werden vom VMB und milch.bayern sorgfältig geprüft und wählen 7 Kandidatinnen aus, die sich Anfang Mai der fachkundigen Jury präsentieren.

Weitere Informationen zur Wahl der Bayerischen Milchkönigin und Milchprinzessin finden Sie hier.

 

Die Facebook-Kanäle der Milchhoheiten:

https://www.facebook.com/bayerische.Milchkoenigin
https://www.facebook.com/bayerische.Milchprinzessin

Milchkönigin Sonja Wagner und Milchprinzessin Melanie Maier engagierten sich zwei Jahre für die bayerische Milchwirtschaft
© Verband der Milcherzeuger Bayern e.V., VMB

 

Neues Jahr - neue Homepage: Milchpur geht online!

Seit im Herbst 2002 die erste Ausgabe von Milchpur erschienen ist, hat sich viel getan. Wir haben mittlerweile 66 Hefte produziert und unser Magazin ist ein fester Bestandteil des Informationsangebotes für Milcherzeuger und die gesamte Branche geworden.

Längst hat aber genauso die Digitalisierung Einzug in die Landwirtschaft gehalten. PC, Smartphone und Tablet sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags in einem Milcherzeugerbetrieb. Ob automatisierte Technologien, intelligente Roboter für die Tierhaltung oder Smart Farming – laut einer aktuellen Studie des DBV planen mehr als die Hälfte der befragten Landwirte, in naher Zukunft Digitalisierungsvorhaben umzusetzen. Auch wir haben uns entschlossen, unser Medium Milchpur zu digitalisieren, um zusammen mit unseren Partnern den nächsten Schritt in die Zukunft zu gehen. Wir werden Milchpur zu einem umfassenden Fachthemenportal für Milcherzeuger ausbauen und so unser Angebot weiter entwickeln, erweitern und noch viel präsenter sein.

Aktuell wird die Ausgabe 4/2018 an alle Milcherzeuger in Bayern verteilt. Diese enthält auch einen Infoflyer zum neuen Konzept Milchpur online und print. Die neue Online-Präsenz wird das gedruckte Heft, das künftig noch zweimal im Jahr erscheinen wird, mehr als ergänzen.

Vorschläge für Themen und Beiträge auf www.milchpur.de nehmen wir gerne entgegen. Mit unseren Newsletter sind Sie immer bestens über die neuesten Meldungen informiert. Melden Sie sich gleich an auf milchpur.de.

 

Das neue Magazin des Milchprüfring Bayern e.V. ist da!

Um Ihnen einen Einblick in die neuesten Entwicklungen im Kälberbereich, aber auch im Medizin oder Fütterungsbereich zu geben, haben wir in der neuen Ausgabe wieder umfassende Informationen zusammengestellt. Nicht zu vergessen, der PAG-Test aus Milch - bereits ein Erfolgsmodell beim mpr mit über 200.000 untersuchten Proben im Jahr 2018. Werfen Sie einen Blick in die neue Milchpur.

Das neue Jahr bringt auch ein paar Änderungen mit sich - so wird 2019 Milchpur nur noch zweimal jährlich erscheinen. Die Digitalisierung hält Einzug - auch bei uns in der Redaktion. Milchpur wird zu einer Online-Plattform rund um die Themen Tiergesundheit, Hygiene, Beratung und Technik für den gesamten deutschsprachigen Raum. Hier können sich unsere Leser, die bisher auf die quartalsweise erscheinende Print-Ausgabe angewiesen waren, jederzeit – gewohnt fundiert – über alle wichtigen Fachthemen rund um die Milcherzeugung informieren. Die neue Online-Präsenz wird das gedruckte Heft, das künftig noch zweimal im Jahr erscheinen wird, mehr als ergänzen. 

Im neuen Heft finden Sie unter anderem folgende Themen:

- Über 200.000 Trächtigkeitsuntersuchung im Jahr 2018
- Ohne Gentechnik-Milch bei 90 Prozent
- Im Sinn der bayerischen Milchwirtschaft

- Mit System gegen Kälberdurchfall
- Immunglobuline - warum sind sie so wichtig
- Gesunde Kälber im Außenklimastall
- Rindergrippe mit Strategie bekämpfen
- Liegeboxen - was ist zu beachten, welche Varianten gibt es?

- mineralische Ergänzungsdüngung für Grünfutter
- Gesundes Vieh dank "Selen-Futter"
- Zwischenfruchtmischungen
- Sortenwahl beim Mais

- Maisanbau 2019 - so gelingt´s

 

Alle bisherigen Ausgaben können Sie auf der Homepage abrufen.

Jetzt neu - unsere Onlineplattform der Milchpur! Das Themenportal rund um die Milcherzeugung.

Schalmtest – so wird´s gemacht!

Um Zellzahlerhöhungen und Mastitis gezielt zu bekämpfen stehen dem milchwirtschaftlichen Betrieb verschiedene Mittel zur Verfügung. Auffällige Werte im MLP-Zwischenbericht können bereits auf eine Eutererkrankung hinweisen. Als einfaches Mittel, um festzustellen, welches Euterviertel betroffen ist, kann ein Schalmtest verwendet werden.

Mit Hilfe einer Testflüssigkeit und einer Melkschale für den Schalmtest kann ein sehr einfacher Schnelltest durchgeführt werden. Reagiert die Milch mit der Testflüssigkeit zu einem schlierigen oder gelartigen Gemisch, so ist ratsam, eine Milchprobe von diesem Tier zu nehmen. Soll die genaue Zellzahl eines Euterviertels bestimmt werden, kann eine Betriebsprobe zur Untersuchung beim Milchprüfring in Auftrag gegeben werden. Der Milchsammelwagenfahrer wird eine entsprechende Probeflasche zur Verfügung stellen. Nach dem Abfüllen der Probe wird der Fahrer die Probe zur Untersuchung ins Labor weiterleiten. Die Werte der Betriebsprobe werden – wie gewohnt – zur Verfügung gestellt.

Bei gehäuftem Auftreten von Mastitisfällen kann mit Hilfe einer mikrobiologischen Untersuchung und eines Resistenztests der Erreger frühzeitig identifiziert und hinsichtlich möglicher Behandlungswege beurteilt werden. Das weitere Vorgehen sollte dann mit dem Hoftierarzt besprochen werden. Auch der TGD Bayern e.V. ist ein wertvoller Ansprechpartner, wenn es um die Diagnostik und die Bearbeitung von Bestandsproblemen geht.

Ein interessantes Lehrvideo über die Durchführung des Schalmtests finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=A55xST7lAXc

 

Quelle: Herz/mpr

Enthornte Kälber können einfacher vermarktet werden!